World Solar OUTLOOK

Die Untersite «World Solar Outlook» des Blogs Solarmedia vermittelt einen länderorientierten Überblick zu geplanten und bedeutenden realisierten solarwirtschaftlichen Vorhaben. Die Informationen befinden sich im Aufbau - gestartet wurde im November 2012, frühere Informationen sind nur vereinzelt berücksichtigt. Wo die Original-Information nicht in Deutsch verfügbar ist, ist der Hinweis in der entsprechenden Sprache.

Zur direkten Förderung einzelner Länder im Rahmen einer Einspeisevergütung siehe unter anderem auch:

Zu einzelnen Ländern:

 Ägypten
  • Um den rasch wachsenden Strombedarf zu decken, hat Ägypten entschieden, seinen Energiemix zu diversifizieren, und ausländische Solar-Unternehmen eingeladen, in den nächsten zwei Jahren Kraftwerke mit 2,3 Gigawatt zu errichten. In den kommenden sieben Jahren sind 9-10 Milliarden US-Dollar an ausländischen Investitionen erforderlich, um die geplanten 6 Gigawatt Solar-Leistung zu installieren - Quelle: solarserver.de 26.10.15.
  • Der ägyptische Energiemarktregulierer EgyptERA (Egyptian Electric Utility And Consumer Protection Regulatory Agency) hat eine Liste mit vorläufig zugelassenen Anbietern für Ausschreibungen von Wind- und Solarkraftprojekten im Gesamtumfang von 4,3 Gigawatt veröffentlicht. Darunter sind Solarprojekte mit insgesamt 2,3 Gigawatt und hiervon wiederum zwei Gigawatt an Großprojekten sowie 300 Megawatt für Anlagen bis 500 Kilowatt Leistung. Von 178 eingereichten Vorhaben wurden 69 zugelassen. Bei den Bewerbungen war das ausgeschriebene Gesamtvolumen für Solarprojekte mehr als zweifach überzeichnet, während im Windkraftbereich weniger Einreichungen als vorgesehen eingingen. Die in der Ausschreibung ausgewählten Projekte sollen einen Einspeisevertrag mit 20 Jahren Laufzeit erhalten. Unter den vorläufig bestätigten Bewerbungen finden sich verschiedene bekannte Namen der Solarbranche wie zum Beispiel First Solar, Sun Edison, Solaire Direct, Abengoa, Fotowatio Renewable Ventures, Gestamp, GDF Suez, Enel Green Power, Scatec Solar, Tata Power, ET Solar, Huawei, Yingli und EDF Energies Nouvelles - Quelle: PHOTON 12.1.15
    http://egyptera.org

    http://www.photon.info/newsletter/document/90462.pdf
  • Ägyptens Ministerium für Elektrizität und Erneuerbare Energie hat nach Angaben des Nachrichtenportals »Daily News Egyt« einen neuen Fördertarif für Photovoltaikanlagen veröffentlicht. Demnach erhalten kleinere Aufdachanlagen 0,84 Ägyptische Pfund (0,08 Euro) pro Kilowattstunde, 0,91 Ägyptische Pfund (0,09 Euro) pro Kilowattstunde gibt es für Anlagen bis 200 Kilowatt, 0,97 Ägyptische Pfund (0,10 Euro) pro Kilowattstunde für Anlagen bis 500 Kilowatt sowie in der vierten Kategorie bis 20 Megawatt ebenfalls 0,97 Ägyptische Pfund (0,10 Euro). Bei Projekten von 20 bis 50 Megawatt beträgt die Förderung 1,02 Ägyptische Pfund (0,11 Euro) pro Kilowattstunde. Projekte mit mehr als 50 Megawatt würden anderweitig unterstützt, was indes nicht näher spezifiziert wurde. Ägypten will mit Solarenergie die große Versorgungslücke bei Strom innerhalb der nächsten drei bis fünf Jahre überbrücken. Von den derzeit 30 Gigawatt installierter Kraftwerksleistung auf Basis von Gas und Öl lassen sich nur 23 Gigawatt aufgrund des Treibstoffmangels tatsächlich nutzen. Quelle:  PHOTON 23.9.14
    http://www.moee.gov.eg
    http://www.dailynewsegypt.com/2014/09/20/electricity-ministry-sets-new-energy-feed-tariffs/

 Algerien
  • Der algerische Minister für Energie und Bergbau, Youcef Yousfi, hat die Ausbauziele für erneuerbare Energien seines Landes bis 2030 von vormals zwölf Gigawatt auf nunmehr 25 Gigawatt mehr als verdoppelt. Yousfi betonte die Absichten Algeriens, den solaren Anteil am bisherigen Energiemix zu verstärken. Mitte November hatte Algerien 343 Megawatt an Photovoltaikleistung im Entwicklungsstadium, vor allem im Süden des Landes sowie in den Bergregionen. Einige der neuen Anlagen würden an bereits bestehenden konventionellen Kraftwerken installiert und zu Hybridanlagen verbunden. Die Einspeisevergütung liegt für große Anlagen mit einer Leistung zwischen einem und fünf Megawatt bei 15,94 Algerischen Dinar (0,15 Euro) pro Kilowattstunden für einen Zeitraum von fünf Jahren sowie zwischen 20,08 und 11,80 Dinar (0,19 bis 0,11 Euro) für die darauf folgenden 15 Jahre. Die genaue Höhe hängt vom Ertrag sowie vom Standort ab. Kraftwerke mit mehr als fünf Megawatt Leistung erhalten für die ersten fünf Jahre 12,75 Dinar (0,11 Euro), gefolgt von 16,06 bis 9,44 Dinar (0,15 bis 0,09 Euro) pro Kilowattstunde für die nächsten 15 Jahre. Quelle: PHOTON 28.1.15 http://www.aps.dz
    http://www.aps.dz/economie/16816-l-alg%C3%A9rie-revoit-%C3%A0-la-hauss
    e-la-capacit%C3%A9-de-ses-projets-dans-le-renouvelable-%C3%A0-25-000-mw

     

Argentinien
  • Anfang 2013 werden in Argentinien elf große Solarprojekte geplant, so der argentinische Erneuerbare-Energien-Verband Camara Argentina de Energías Renovables (CADER). Vier der Projekte mit Leistungen zwischen 5 bis 100 Megawatt wurden bereits genehmigt. CADER erwartet, dass alle Projekte Einspeiseverträge von der argentinischen Energieregulierungsbehörde Cammesa erhalten werden. Zwischen 30 und 40 US-Cent (22,7 bis 30,3 Eurocent) pro Kilowattstunde könnten die Tarife betragen. Nach Angaben von CADER überlegt die argentinische Regierung mit weiteren Maßnahmen die Verbreitung von Photovoltaik zu fördern. Demnach könnte noch in diesem Jahr eine Net-Metering-Regelung eingeführt werden sowie feste Einspeisevergütungen für private Kleinanlagen. (28.2.13 Quelle: PHOTON http://www.photon.info )

Australien

  • Australien hat im vergangenen Jahr 14,6 Prozent seines Strombedarfs regenerativ gedeckt (2014: 13,5 Prozent). Der Hauptanteil davon wiederum wurde von Wasserkraft (40,1 Prozent) und Windkraft (33,7 Prozent) getragen. Der solare Beitrag regenerativer Stromerzeugung liegt bei 17 Prozent, wovon 16,2 Prozent aus privaten Aufdachanlagen mit weniger als 100 Kilowatt stammt. Mittlere Anlagen machen 0,2 Prozent aus und Solarkraftwerke lieferten 0,6 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Quellen. Dies geht aus dem jetzt veröffentlichten Bericht »The Clean Energy Australia Report 2015« des Verbandes Clean Energy Council (CEC) hervor. Die installierte Photovoltaikleistung hat laut CEC im ersten Quartal dieses Jahres mit der Inbetriebnahme mehrerer Großanlagen die Marke von fünf Gigawatt überschritten. Ende 2015 lag die installierte Solarstromleistung bei 4,73 Gigawatt. Derzeit sind Photovoltaikkraftwerke mit rund 2,5 Gigawatt im Bau oder befinden sich im fortgeschrittenen Planungsstadium.
    Australien hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2020 rund 33.000 Gigawattstunden Strom regenerativ aus Großkraftwerken zu erzeugen. Ende vergangenen Jahres wurden in dieser Kategorie 15.200 Gigawattstunden erreicht. Nach Berechnung des CEC müssten bis zum Ende dieses Jahrzehnts noch 30 bis 50 Großkraftwerke errichtet werden, etwa sechs Gigawatt an Windkraftanlagen oder zwölf Gigawatt mittels Photovoltaik. Mit der sich derzeit in Planung oder im Bau befindenden regenerativen Kraftwerksleistung (acht Gigawatt Wind, 2,5 Gigawatt Photovoltaik) ließe sich nach Einschätzung des Verbandes das Ziel erreichen.
    Der Clean Energy Council vertritt die Interessen der ihm angeschlossenen Mitglieder der australischen Regenerativ-Branche, unter anderem von 4.000 Solarinstallateuren. Den Bericht »The Clean Energy Australia Report 2015« mit 62 Seiten gibt es kostenlos als PDF unter www.cleanenergycouncil.org.au (Pfad àPolicy and advocacy àreports).  Quelle: PHOTON 8.6.16

    www.cleanenergycouncil.org.au
    www.cleanenergycouncil.org.au/policy-advocacy/reports/clean-energy-australia-report.html

    In Australien sind Solarstromanlagen mit insgesamt mehr als fünf Gigawatt Leistung installiert. Dies entspricht neun Prozent der gesamten Kraftwerksleistung des Kontinents mit 56 Gigawatt, heißt es in einer Mitteilung des australischen Beratungsunternehmens Sunwiz Consulting unter Berufung auf Zahlen der staatlichen Regulierungsbehörde REC sowie eigene Recherchen. Indes seien diese Zahlen mutmaßlich höher, weil einige Anlagen nicht von REC erfasst und damit auch nicht in deren Statistik erscheinen würden. Außerdem gibt es für Anlagen mit weniger als 100 Kilowatt Leistung ein Zeitfenster von zwölf Monaten bis zur Registrierung, sodass etliche Anlagen erst in der nächsten Jahresstatistik 2016 auftauchen. Im Jahr 2015 kamen den Angaben zufolge nach jetzigem Stand 913 Megawatt Solarstromleistung neu hinzu, davon 230 Megawatt in Kraftwerken mit mehr als 100 Kilowatt Leistung sowie 712 Megawatt aus Anlagen unter 100 Kilowatt. Damit sei Solarenergie die Nummer eins unter der neu installierten Kraftwerksleistung, gefolgt von Windkraft mit 774 Megawatt. Nach Angaben von Sunwiz seien 2015 drei Kohlekraftwerke mit zusammen rund 1.300 Megawatt vom Netz genommen worden. Die drei größten Photovoltaikanlagen stehen im Bundesstaat New South Wales: das »Nyngan Solar Plant» mit 102 Megawatt Leistung von AGL Energy, gefolgt von »Moree Solar Farm mit 56 Megawatt (Fotowatio Renewable Venture) sowie das 53 Megawatt leistende Kraftwerk »Broken Hill Solar Plant« (AGL Energy). Die größte Solarkraftwerksleistung ist im Bundesstaat Queensland zu finden mit 1,48 Gigawatt sowie in New South Wales mit 1,23 Gigawatt. Quelle: PHOTON 13.2.16
    www.sunwiz.com.au
    www.sunwiz.com.au/index.php/2012-06-26-00-47-40/402-australian-solar-power-installations-hit-5gw.html
  • Über zwei Millionen Australier profitieren durch ihren Umstieg auf Solarenergie von erheblich niedrigeren Stromrechnungen, meldet Australiens Rat für Saubere Energien. Laut Statistiken der Regulierungsbehörde hat die Anzahl der Haushalte, die Photovoltaik-Anlagen nutzen, im März 2013 die Grenze von einer Million überschritten. Zahl der Haushalte mit Photovoltaik-Anlage stieg innerhalb von fünf Jahren von 20.000 auf eine Million (Quelle: Solarserver 10.4.13).

 

Belgien
    • In Belgien waren Ende 2015 Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von insgesamt 3,2 Gigawatt installiert. Somit kamen im vergangenen Jahr lediglich 53 Megawatt (2014: 65 Megawatt) neue Anlagenleistung hinzu, wie aus der jüngsten Statistik der belgischen Organisation Apere (»Association pour la promotion des énergies renouvelables«) hervorgeht. Die drei belgischen Regionen haben unterschiedliche Förder- und Regulierungssysteme, insofern unterscheidet sich die installierte Leistung erheblich. Ende vergangenen Jahres waren in Flandern 2.310 Megawatt Solarstromleistung installiert, in Wallonien 838 und in der Region Brüssel lediglich 51 Megawatt. Jedoch könnten sich diese Zahlen noch erhöhen, weil einige der Neuinstallationen noch nicht erfasst seien. Allerdings verfügt Belgien trotz dieser scheinbar eher schleppenden Entwicklung mit 285 Watt über die weltweit höchste installierte Solarstromleistung pro Einwohner. Photovoltaik deckte laut Apere rund 4,3 Prozent des gesamten Strombedarfs des Landes. Quelle: PHOTON 19.2.16 www.apere.org 
      www.apere.org/observatoire-photovoltaique

      Brasilien

      • Bei einer Auktion der Nationalen Energieagentur von Brasilien (Agência Nacional de Energia Elétrica, ANEEL) erhielten 62 Projekte zur Nutzung erneuerbarer Energiequellen mit einer Gesamtleistung von 1.658,8 Megawatt (MW) den Zuschlag.
        889,7 MW Photovoltaik-Kapazität und Windkraftwerke mit 769,1 MW.
        Davon entfallen 31 Vorhaben mit einer Gesamtleistung von 889,7 MW auf die Photovoltaik und 31 Projekte auf Windenergie-Projekte mit einer Gesamtleistung von 769,1 MW. Die Verträge laufen ab dem 01.10.2017 und haben eine Laufzeit von 20 Jahren. Die Energie-Anlagen sollen in mehreren Bundesstaaten installiert werden. Quelle: solarserver.de 3.11.14
      • Den Statistiken der brasilianischen Strommarktregulierungsbehörde Agência Nacional de Energia Elétrica (ANEEL) zufolge hat die Gesamtleistung der in dem südamerikanischen Land installierten Photovoltaikanlagen zum 31. August 18,38 Megawatt erreicht und beträgt somit 0,01 Prozent der nationalen Gesamtleistung. Allerdings hätten davon nur 14,38 Megawatt die Erlaubnis zum Netzanschluss. Die Statistik zählt 180 installierte Solaranlagen. Im Zeitraum vom 20. Juli bis 20. August wurden weitere Photovoltaikanlage mit einer gesamten Leistung von zwei Megawatt ans Netz angeschlossen. Brasiliens Hauptenergiequellen sind große Wasserkraftwerke mit insgesamt 86,9 Gigawatt Leistung. Es folgen thermoelektrische Anlagen mit insgesamt 39,2 Gigawatt, kleine Wasserkraftanlagen mit 4,7 Gigawatt, Windkraft mit 3,7 Gigawatt und Atomkraft mit knapp zwei Gigawatt Leistung. Quelle: PHOTON 24.9.14
        http://www.aneel.gov.br

        http://www.aneel.gov.br/aplicacoes/capacidadebrasil/capacidadebrasil.cfm

         
      • Die Regierung des nordost-brasilianischen Bundesstaates Pernambuco veranstaltet am 10. Oktober 2014 die nächste Versteigerung für große Solarprojekte. Dies berichtet das Portal »Jornal da Energia« unter Berufung auf den Leiter der Energieagentur »Recursos Hidricos e Energeticos« (SRHE), Eduardo Azevedo. Die Richtlinien sowie der Höchstpreis für die Versteigerung werden von SRHE zum Monatsende veröffentlicht. Im Dezember 2013 hatte SRHE in einer ersten Versteigerung sechs Solarprojekten zwischen fünf und dreißig Megawatt und mit einer gesamten Leistung von 122,8 Megawatt den Zuschlag gegeben. Quelle 17.6.14 PHOTON
        http://www.portaisgoverno.pe.gov.br

        http://www.jornaldaenergia.com.br/ler_noticia.php?id_noticia=17147&id_
        tipo=2&id_secao=8

      • Das brasilianische Bergbau- und Energieministerium (Ministério de Minas e Energia, MME) wird im Oktober die erste Ausschreibung für Solarstromprojekte durchführen. Dies berichtet das Nachrichtenportal »Petroenergia« unter Berufung auf den Präsidenten der staatlichen Energieagentur EPE Mauricio Tolmasquim. Tolmasquim sagte, dass das Leistungsvolumen und die Preisdeckelung für die Ausschreibung nach der ersten Vorauswahl der Solarprojekte bekannt gegeben werden. Bei zwei im vergangenen Jahr durchgeführten Projektausschreibungen waren keinerlei Photovoltaikprojekte berücksichtigt worden. Quelle: PHOTON 30.4.14
        http://www.mme.gov.br

        http://www.petronoticias.com.br/archives/50518


      Bulgarien
      • Nach Angaben des bulgarischen Solarstromverbandes BPVA wurden im vergangenen Jahr in dem osteuropäischen Staat lediglich zehn Megawatt Solarstromleistung neu hinzugebaut. Demgegenüber war im Jahr 2012 die Solarstromleistung Bulgariens um 843 Megawatt gestiegen. Die kumulierte Leistung der bulgarischen Solaranlagen beträgt 1.020 Megawatt. Eine Sprecherin des Verbandes erklärte gegenüber PHOTON, dass der Zusammenbruch des bulgarischen Solarmarktes im vergangenen Jahr vor allem auf die Einführung der retroaktiven Steuer auf Strom aus Photovoltaikanlagen zurückzuführen sei, aber auch auf die Begrenzung der Menge an produzierten Kilowattstunden, für die ein Einspeisetarif gezahlt werde, ferner auf undurchsichtige Normen im Energiesektor sowie eine generell diskriminierende Einstellung gegenüber der Photovoltaik. In Bulgarien werden private Anlagen bis zu 30 Kilowatt Leistung und kommerzielle Systeme mit maximal 200 Kilowatt noch gefördert. Allerdings werden Installationwillige offenbar von der komplizierten Prozedur des Netzanschlusses abgeschreckt. Auch für das laufende Jahr seien daher niedrige Installationszahlen zu erwarten. Quelle: 13.3.14 PHOTON


      Chile
      • Solarstrom ist Chile's billigste Energie: Der Photovoltaik-Markt in dem südamerikanischen Land erlebt einen Aufschwung. Nun schreiben die Analysten der Deutschen Bank, dass in Chile die Solarenergie längst Wind und die fossilen Energieträger bei den Kosten hinter sich gelassen hat (pv-magazine.de 7.11.15).

        In Chile waren Ende März 2015 insgesamt 516 Megawatt an Photovoltaikleistung installiert. Somit wurden im vergangenen Monat keine neuen Anlagen ans Netz angeschlossen, teilt das chilenische Institut CIFES (Centro para la Innovación y Fomento de las Energías Sustentables) mit, denn dieselbe Leistung wurde bereits Ende Februar gemeldet. Allerdings waren Ende März bereits 2.575 Megawatt im Bau, also wesentlich mehr als Ende Februar mit 1.167 Megawatt. Kumuliert waren Ende des ersten Quartals 8.350 Megawatt genehmigt, weitere 4.860 Megawatt befinden sich im Genehmigungsverfahren. Quelle: PHOTON 15.4.15 http://www.cifes.gob.cl
        http://www.cifes.gob.cl/boletin/2015/abril/Reporte%20ERNC%20abril%2020
        15%20FINAL.pdf
      • Im südamerikanischen Land werden keine Subventionen für die Solarstromerzeugung ausgerichtet. Das Land verfügt über eine starke und dauerhafte Solareinstrahlung, die Werte von rund dem Doppelten in Mitteleuropa erreicht. Andererseits liegen die Strompreise am Spotmarkt bei rund dem Doppelten. In Chile wird sich so die Wettbewerbsfähigkeit von Solarstrom gegenüber den fossilen Brennstoffen schon bald einstellen (Photovoltaik 1 / 13, S.47).

      China
      • China war im vergangenen Jahr der weltweit größte Solarmarkt. In dem Land wurden nach jetzt veröffentlichten offiziellen Daten Solarkraftwerke mit einer Leistung von rund 15 Gigawatt installiert (2014: 10,6 Gigawatt). Mit diesen Zahlen der chinesischen Photovoltaikindustrie-Vereinigung CPIA (China Photovoltaic Industry Association), veröffentlich durch die chinesische staatliche Nachrichtenagentur »Xinhua«, sind die Spekulationen der letzten Tage über den tatsächlichen Zubau in China vorerst beendet. Das ursprünglich durch die Energiebehörde NEA gesteckte nationale Ziel von 15 Gigawatt wäre damit zwar erreicht, jedoch wurde dieses Ziel im Verlauf des Jahres erst auf 17,8 und dann nochmals auf 23,1 Gigawatt erhöht, sodass China seine Absichten nun verfehlt hat. Die insgesamt installierte Leistung beträgt in China jetzt rund 43 Gigawatt, womit das Land den bisherigen Spitzenreiter Deutschland (rund 40 Gigawatt) ablöst. Bis 2020 soll laut NEA-Vorgaben eine installierte Solarleistung von 150 Gigawatt erreicht sein. Quelle: PHOTON 22.1.16
        www.nea.gov.cn
        news.xinhuanet.com/english/2016-01/21/c_135032035.htm
        China verzeichnete 2015 den weltweit größten Zubau bei Anlagen zur Stromgewinnung aus erneuerbare Energien und habe insbesondere seine Spitzenposition im Photovoltaiksektor gefestigt. Weltweit seien nunmehr über 913 Gigawatt Regenerative-Energien-Leistung installiert. Zu diesem Ergebnis kommt das Beratungsunternehmen Globaldata in seinem Bericht »Global Renewable Energy Recap 2015«. Die Schätzung zur in China neu installierten Photovoltaikleistung 2015 beläuft sich auf 18,43 Gigawatt. Ziel waren ursprünglich 15 Gigawatt. Es wurde im März auf 17,8 Gigawatt und im September nochmals auf dann 23 Gigawatt erhöht. Im Jahr 2014 waren es noch 10,6 Gigawatt. Auf dem zweiten Platz stehen laut Globaldata Japan und die USA mit jeweils 8,2 Gigawatt neu installierter Solarstromleistung. Im Jahr zuvor hatten Japan 10,0 und die USA 6,2 Gigawatt installiert. Quelle: PHOTON 16.1.16
        www.globaldata.com
        store.globaldata.com/market-reports/power/global-renewable-energy-recap-2015#.VpTFVFLxbIU?utm_source=email&utm_medium=pr&utm_campaign=gdpwpr160112b&utm_nooveride=1

        China hat im ersten Halbjahr 2015 bereits 7,73 Gigawatt an Photovoltaikleistung installiert, heißt es in einer Meldung der Nachrichtenagentur »Reuters« unter Berufung auf die staatliche Regulierungsbehörde National Energy Administration (NEA). Anderen Quellen zufolge seien davon 6,69 Gigawatt im Kraftwerksmaßstab errichtet worden. Das selbst gesteckte Ziel des Landes liegt bei insgesamt 17,8 Gigawatt zum Jahresende. Kumuliert hat China nunmehr rund 35,78 Gigawatt Solarstromleistung installiert. Quelle: PHOTON 29.7.15
        http://www.nea.gov.cn
        http://in.reuters.com/article/2015/07/28/china-solar-idINB9N0W501420150728
        http://www.photon.info/newsletter/document/94593.pdf


        In China wurden 2014 Photovoltaikanlagen in einer Größenordnung von rund 10,6 Gigawatt installiert, mithin rund ein Viertel der weltweit neu installierten Leistung. Dies geht aus einer Mitteilung der Energiebehörde National Energy Administration (NEA) hervor. Demnach wurde das einst angestrebte Ziel von 14 Gigawatt verfehlt, ebenso die Summe von 12,9 Gigawatt im Jahr 2013. Chinas insgesamt installierte Leistung übersteige den Angaben zufolge nunmehr 28 Gigawatt, wovon 23,38 Gigawatt auf Solarkraftwerke und 4,67 Gigawatt auf kleine Photovoltaikanlagen entfallen. Nach Angaben der »South China Morning Post« könne das Land in diesem Jahr eine Größenordnung von 15 Gigawatt erreichen, weil zahlreiche geplante und noch nicht abgeschlossene Kraftwerke aus dem vergangenen Jahr bereits im Bau seien. Die NEA hat außerdem mitgeteilt, dass die Polysiliziumproduktion 2014 um knapp 50 Prozent auf 130.000 Tonnen gestiegen sei und die Modulproduktion um 17 Prozent auf 33 Gigawatt. Damit wäre rund ein Drittel der Modulproduktion im Lande verbaut worden und etwa 68 Prozent gingen in den Export. Quelle: 17.2.15 PHOTON
        http://www.nea.gov.cn/2015-02/15/c_133997454.htm
        http://www.scmp.com/business/commodities/article/1713995/solar-farm-co
        nnection-china-falls-short-target


      Dänemark
      • 2015 wurden rund 190 Megawatt Photovoltaikleistung neu installiert. Nach Angaben des dänischen Übertragungsnetzbetreibers Energinet.dk. verfüge das Land damit über eine kumulierte Leistung von 790,9 Megawatt. Allein von Oktober 2015 bis Mitte Januar 2016 gingen rund 109 Megawatt Leistung neu ans Netz, was vor allem darauf beruht, dass im Dezember das 61,5-Megawatt-Kraftwerk in Lerchenborg bei Kopenhagen von dem deutschen Projektentwickler Wirsol fertiggestellt wurde (wir berichteten). Von der Gesamtleistung entfallen rund 474,5 Megawatt auf Dachanlagen bis sechs Kilowatt. Quelle: PHOTON 19.2.16 
        www.energinet.dk

        www.ft.dk/samling/20151/almdel/efk/bilag/159/1594815/index.htm


      Deutschland
      Dubai
      • Ein von Masdar (Vereinigte Arabische Emirate) geführtes Konsortium mit der sich in saudischem Besitz befindenden vormaligen spanischen Firma Fotowatio Renewable Ventures (FRV) sowie der spanischen Gransolar Group werden den dritten Abschnitt des Photovoltaikkraftwerks »Mohammed bin Rashid Al Maktoum Solar Park« mit 800 Megawatt Leistung errichten. Das Gebot der Unternehmen lag bei 2,99 US-Cent (2,67 Eurocent) pro Kilowattstunde. Nach einem im September 2015 erfolgten Aufruf zur Interessensbekundung hatte die Elektrizitäts- und Wasserbehörde in Dubai DEWA (Dubai Electricity & Water Authority) 95 Interessensbekundungen erhalten, davon blieben im Zuge einer Vorentscheidung im Dezember noch 21 Bieter im Rennen. Letztlich wurden fünf Gebote von Unternehmen und Konsortien eingereicht, darunter auch von einem Joint Venture der chinesischen Jinko Solar Holding Co. mit der deutschen RWE-Tochter RWE Innogy. Den Auftrag für den ersten Bauabschnitt zur Installation von 13 Megawatt hatte die amerikanische First Solar Inc. erhalten und 2013 abgeschlossen. Die zweite, ursprünglich auf 100 Megawatt veranschlagte Projektphase wurde auf 200 Megawatt erhöht, den Zuschlag erhielt vor Jahresfrist ein Konsortium des saudi-arabischen Energieunternehmens ACWA Power und der spanischen Baufirma TSK. Die Installation soll im April 2017 beendet sein. Die beiden Unternehmen hatten in ihrem Gebot Stromgestehungskosten von 5,98 US-Cent (5,31 Eurocent) zugesagt. Der dritte Abschnitt bildet den vorläufigen Abschluss, das Kraftwerk soll im Jahr 2020 voll betriebsfähig sein. Allerdings wurde zwischenzeitlich erklärt, dass die ursprünglich geplante Endausbaustufe von einem Gigawatt Leistung auch auf drei bis fünf Gigawatt erweitert werden könnte.
        Bis 2020 will Dubai seinen Strombedarf zu sieben Prozent regenerativ decken, bis 2030 sollen es 25 Prozent sein und 75 Prozent im Jahr 2050. Quelle: PHOTON 28.6.16
        www.masdar.ae
        www.masdar.ae/en/media/detail/dewa-signs-with-masdar-to-implement-800mw-3rd-phase-of-the-mohammed-bin-ras
      • In Dubai sollen bis 2030 sämtliche Gebäude der Stadt mit Photovoltaikanlagen ausgestattet werden. Dies sei Teil der Strategie, wonach Dubai bis 2050 rund 75 Prozent seines Strombedarfs regenerativ decken will, heißt es in der Tageszeitung »The National«. Um diese Absichten umzusetzen, soll ein Fonds eingerichtet und mit 100 Milliarden VAE-Dirham (25,6 Milliarden Euro) ausgestattet werden. Das Kapital diene dazu, niedrigverzinste Kredite für den Bau von Aufdachanlagen auszugeben. Im Februar hatte die Infrastrukturbehörde DEWA (Dubai Electricity & Water Authority) Richtlinien zur Nutzung von Photovoltaik-Installationsequipment veröffentlicht. Bereits im Dezember 2014 wurde der Rahmen einer Verordnung verabschiedet, um es Anlagenbesitzern zu ermöglichen, überschüssigen Solarstrom in das DEWA-Netz einzuspeisen. Quelle: PHOTON 1.12.15 www.dewa.gov.ae
        www.thenational.ae/business/energy/dubai-ruler-wants-solar-panels-on-every-roof-by-2030
      • Die Behörde für Energie und Wasser in Dubai »DEWA« (Dubai Electricity and Water Authority) hat die Finanzierung von weiteren 200 Megawatt des »Mohammed bin Rashid Al Maktoum«-Photovoltaikkraftwerks abgeschlossen. Nach Angaben des Geschäftsführers Saeed Mohammed Al Tayer solle dieser zweite Bauabschnitt der Anlage im April 2017 ans Netz gehen. Insgesamt soll das Solarkraftwerk bis 2019 auf ein Gigawatt wachsen und kann bis 2030 auf drei Gigawatt erweitert werden. Bis 2020 will Dubai den Solarstromanteil im Strommix auf sieben Prozent und bis Jahr 2030 auf 15 Prozent erhöhen. Quelle: PHOTON 21.7.15
        http://www.dewa.gov.ae/news/details.aspx?nid=1285
        http://khaleejtimes.com/business/energy/solar-park-phase-2-in-the-offing
      • Dubai’s state utility company has opened the tender process for 100MW solar PV generating capacity. The Dubai electricity & Water Authority (DEWA) is looking for expressions of interest to build the second phase of its PV development plans at the Mohammed bin Rashid Al Maktoum Solar Park.The park was launched in October 2013 with the connection of its inaugural 13MW PV plant. It plans to have 1GW of capacity by 2030. The new plant, or plants, must be commissioned by the summer of 2017. DEWA is looking for a developer or a consortium of developers to take a share of the facility's ownership. DEWA will establish a power purchase agreement for the output of the new facility. The emirate has set itself the goal of generating half the power needed for it to host Expo 2020 from renewable sources.
        It also hopes to generate 1% of its total power demand from solar sources by the same date.

        A number of nations in the Middle East have published ambitious solar energy targets. There have been a number of project announcements in
        Jordan, the UAE and Morocco with expectations that Saudi Arabia will launch a 1GW tender before the end of the year. Quelle: 15.4.14 pvtech
         

       El Salvador
      • Das zentralamerikanische El Salvador steigt mit einem Ausschreibeverfahren in die Solarwirtschaft: Der Netzbetreiber Delsur hat bei einer Ausschreibung für große Erneuerbare-Energien-Projekte in El Salvador drei Solarkraftwerken mit einer Gesamtleistung von 94 Megawatt den Zuschlag erteilt. Laut einem Bericht der Zeitung El Mundo« hatte DelSur insgesamt 30 Solar- und nur zwei – am Ende ohne Zuschlag gebliebene – Windkraftprojekte zu dem Vergabeverfahren zugelassen. Das größte der drei ausgewählten Projekte hat eine Leistung von 60 Megawatt und war zu einem Abgabepreis von umgerechnet 7,48 Cent in die Ausschreibung gegangen. Der von DelSur festgesetzte Höchstpreis lag bei 12,16 Cent für Solarkraftwerke und 9,06 Cent für Windkraft. 
        Quelle: 27.6.14 PHOTON
        http://www.delsur.com.sv
        http://elmundo.com.sv/tres-proyectos-fotovoltaicos-se-adjudican-contra
        tos-por-94-megavatios



      Frankreich
      • Frankreichs PV-Installationen bei 6,7 GW: Ende September 2016 beliefen sich die erneuerbaren Stromkapazitäten insgesamt auf 45.191 MW bei einer Gesamtstromkapazität von ungefähr 130.000 MW, was 87 % der Leistung entspricht, die im Gesetz zum Energiewandel und für ein grünes Wachstum festlegt wurde. Derzeit betragen die Windanlagenkapazität 11.162 MW und die Photovoltaik-Kapazität 6.651 MW, das entspricht einer Steigerung um 11 % bzw. um 9 % im Vergleich zum Vorjahr (Quelle: solarserver.de 16.12.16).  


      Ghana
      • Ghanas Präsident John Dramani Mahama hat verkündet, dass sich die Abgaben auf Erdölprodukte im Land verdoppeln könnten, berichtete das Nachrichtenportal »Spy Ghana«. Außerdem plane die Regierung den Angaben zufolge eine Netznutzungsgebühr. Ein nicht näher benannter Anteil der Mehreinnahmen aus beiden Abgaben stünde dann zur Finanzierung von 200.000 Aufdachphotovoltaikanlagen zur Verfügung. Ghana versucht derzeit die Stromknappheit durch eine Ausweitung der Solarstromproduktion zu bekämpfen. Dazu arbeite die nationale Energiekommission an Plänen, um die Entwicklung des Photovoltaikmarktes für Investoren interessant zu machen. Im September 2013 hat das Land eine Einspeisevergütung für erneuerbare Energien eingeführt. Demnach erhalten Besitzer von Photovoltaikanlagen für einen Zeitraum von zehn Jahren 0,42 Ghanaische Cedi (0,10 Euro) pro Kilowattstunde. Für September 2015 ist ein neuer Einspeisetarif angekündigt. Quelle: PHOTON 4.3.15 http://www.energymin.gov.gh
        http://www.spyghana.com/energy-fund-levy-to-be-invested-in-solar-energ
        y-president-mahama/
      • Die Hanergy Power Group, ein Tochterunternehmen der chinesischen Hanergy Solar Group Ltd., hat mit der ghanaischen Holding Savanna Pride die Übernahme von 70 Prozent an deren Tochtergesellschaft Savanna Solar vereinbart. Savanna Solar ist die Projektgesellschaft eines in Ghana geplanten 400-Megawatt-Solarkraftwerks. Hanergy wird nach eigenen Angaben rund 200 Millionen Dollar (145 Millionen Euro) in die Übernahme investieren. Die Gesamtinvestition für das Kraftwerksprojekt in Tamale im Norden des Landes soll sich auf 1,1 Milliarden Dollar (798 Millionen Euro) belaufen. Savanna Solar hat hierfür einen Stromabnahmevertrag mit 25 Jahren Laufzeit abgeschlossen. Das Kraftwerk soll in drei Abschnitten fertig gestellt werden: jeweils 100 Megawatt in ersten und zweiten Jahr, weitere 200 Megawatt im dritten Jahr. Die endgültigen Vereinbarungen zum Projekt einschließlich des Stromabnahmevertrags müssen nach Angaben von Hanergy noch mit den maßgeblichen Behörden abgeschlossen werden; hiermit sei im Laufe dieses Jahres zu rechnen. Quelle:  PHOTON 4.4.14 
        http://www.hanergy.com

        http://www.hanergysolargroup.com/pdf/EW00566ann.pdf

        http://www.photon.info/newsletter/document/85237.pdf

      • Die Regierung von Ghana hat Einspeisetarife für erneuerbare Energien, unter anderem Solarenergie, veröffentlicht. Der Erneuerbare-Energien-Industrievereinigung von Namibia (REIAoN) zufolge trat die Einspeiseregelung bereits am 1. September in Kraft, nachdem der Beschluss bereits im August genehmigt worden war. Demnach liegt die Einspeisevergütung für Solarenergie bei 20 Cent (15 Eurocent) pro Kilowattstunde über eine Laufzeit von zehn Jahren; der Erhalt ist an den Abschluss von Stromabnahmeverträgen mit Energieversorgern gebunden. Weitere Details zu den Konditionen des Einspeisetarifs wurden durch REIAoN nicht bekannt gegeben (Quelle: PHOTON 16.10.13 &http://www.reiaon.com)


      Griechenland

      • Im Februar wurden auf dem griechischen Festland neue Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von lediglich 1,3 Megawatt gebaut. Damit erreichte das Mittelmeerland eine Gesamtleistung von 2.423,8 Megawatt, wie aus den Daten des nationalen Hochspannungsnetzbetreibers Hellenic Transmission System Operator SA (HTSO) ersichtlich ist. Bei den Anlagen auf dem Festland sind 2.074,4 Megawatt auf Systeme mit mehr als zehn Kilowatt Einzelleistung zurückzuführen, während Dachanlagen unter zehn Kilowatt Leistung insgesamt auf 349,4 Megawatt kommen. Bereits im Januar beschränkte sich der griechische Zubau auf 2,5 Megawatt, sodass in den ersten beiden Monaten des Jahres neue Anlagen für nur 3,8 Megawatt hinzu gekommen sind. Im Vorjahr konnte der griechische Zubau im gleichen Zeitraum 489 Megawatt vorweisen, davon 278 im Januar 2013 und 211 Kilowatt im Februar 2013. Die von HTSO zur Verfügung gestellten Daten erfassen die Photovoltaikleistung der griechischen Inseln nicht. Nach Angaben des dafür zuständigen Netzbetreibers Hellenic Electricity Distribution Network Operator SA (HEDNO) belief sich die Leistung dieser Solaranlagen, die nicht an das nationale Hochspannungsnetz angeschlossen sind, auf 135,8 Megawatt zum Jahresende 2013. Somit läge die griechische Gesamtleistung im Solarsektor bei mindestens 2.559,6 Megawatt. Quelle: PHOTON 8.4.14 
        http://www.lagie.gr

        http://www.lagie.gr/fileadmin/groups/EDRETH/RES/2014_02_GR_MONTHLY_RES.pdf
        http://www.photon.info/newsletter/document/85291.pdf

      • Auf dem griechischen Festland wurden 2013 insgesamt 1.092 Megawatt an Photovoltaikleistung neu installiert. Nach Angaben des Netzbetreibers HTSO war Ende Dezember somit eine kumulierte Solarstromleistung von 2,42 Gigawatt am Netz. Die auf den griechischen Inseln installierte Photovoltaikleistung lag dem Netzbetreiber HEDNO zufolge im Juli bei 148,5 Megawatt; neuere Zahlen liegen nicht vor. Basierend auf den jüngsten Statistiken sind in ganz Griechenland nun mindestens 2.568 Megawatt installiert. Quelle: PHOTON 27.1.14

       

      Grossbritannien

           
          Honduras / Mexiko
          • Honduras weltweit erstes Land mit mehr als 10% PV-Strom-Anteil: 10,2 Prozent am Energiemix entfielen im Jahr 2016 auf die Erzeugung der Photovoltaik-Anlagen. Das Land ist damit in Mittelamerika führend und hat eine installierte Photovoltaik-Leistung von 433 Megawatt (pv-magazine 31.1.17).
          • In diesem Jahr wird Mexiko von Honduras als zweitgrößer Photovoltaikmarkt Lateinamerikas überholt. An der Spitze bleibt demnach unangefochten Chile mit einem Gigawatt in diesem Jahr zu installierender Leistung (2014: 493 Megawatt), gefolgt von Honduras mit 460 Megawatt (5 Megawatt) und Mexiko mit 195 Megawatt (67 Megawatt). An vierter Stelle steht Guatemala mit 98 Megawatt (6 Megawatt), auf dem fünften Platz liegt Panama mit 62 Megawatt (2014 noch nicht platziert). Brasilien stand mit 22 Megawatt im letzten Jahr auf Platz drei, taucht in diesem Jahr nach GTM-Schätzung unter den Top Five aber nicht mehr auf. Dabei sei Honduras die große Überraschung des Jahres, denn dort gebe es trotz ernster Bedenken aufgrund der politischen Lage bereits 349 Megawatt Photovoltaikleistung im Bau. Mexikos Photovoltaikmarkt erleidet demgegenüber aufgrund von Tarifänderungen, Regulierungen und Investitionsrisiken einen Rückschlag bis 2016. Nach Beseitigung der aktuellen Marktprobleme könne Mexiko aber bis 2020 zu Lateinamerikas Marktführer werden. Insgesamt schätzen die Marktforscher die Photovoltaik-Installationsleistung in diesem Jahr für die lateinamerikanische Region auf 2,2 Gigawatt. Im 1. Quartal 2015 wurden laut »Latin America PV Playbook« von GTM Research bereits 207 Megawatt installiert. Die Projektpipeline betrage 34 Gigawatt, wovon 1,9 Gigawatt im Bau und weitere 6,8 Gigawatt vertraglich abgesichert sind. Für 25 Gigawatt gibt es Bauabsichtserklärungen. Quelle: PHOTON 12.5.15 http://www.gtmresearch.comhttp://www.greentechmedia.com/articles/read/honduras-to-overtake-mexic
            o-as-latin-americas-number-two-solar-market-in-20?utm_source=Daily&utm
            _medium=Headline&utm_campaign=GTMDaily

             

          Indien
          • In Indien ist die insgesamt installierte Photovoltaik-Leistung in den zurückliegenden zwölf Monaten um mehr als 80 Prozent auf 8,1 Gigawatt gestiegen. In dem Jahr seien Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 3,6 Gigawatt neu installiert worden, teilte die Organisation „Bridge to India“ mit. Allein 2,7 Gigawatt davon entfielen auf den Bundesstaat Tamil Nadu. Dieser gewähre einen großzügigen Einspeisetarif von 10,4 Cent pro Kilowattstunde, der für Anlagen mit 1,2 der 2,7 Gigawatt Leistung gezahlt werde. Tamil Nadu sei damit landesweit Spitzenreiter bei der installierten Kapazität von Wind und Solar (24.8.16).
          • Die Schweizer ABB Asea Brown Boveri Ltd. hat in Indien im Auftrag des unabhängigen indischen Stromerzeugers Adani Group fünf Umspannwerke für eines der weltweit größten Solarkraftwerke mit einer Leistung von 648 Megawatt in Betrieb genommen. Von der Gesamtleistung sind nach ABB-Angaben bereits 360 Megawatt am Netz. Nach kompletter Fertigstellung steuert der Solarpark fast zehn Prozent zur gesamten installierten Solarleistung Indiens bei, die sich derzeit auf rund sieben Gigawatt beläuft. Die Anlage steht in Kamuthi im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu, dessen Regierung insgesamt 3.000 Megawatt aufzubauen plant. Bis 2022 will die indischen Zentralregierung insgesamt 100 Gigawatt Solarleistung installieren, um den wachsenden Energiebedarf des Landes zu decken und gleichzeitig die Umweltbelastung zu reduzieren. Innerhalb von fünf Jahren sollen unter anderem 25 solare Großkraftwerke mit Leistungen zwischen 500 und 1.000 Megawatt entstehen.
            ABB war für die Planung, Materiallieferung, Installation und Inbetriebnahme der Elektrifizierungs- und Automatisierungssysteme des Solarkraftwerks verantwortlich. Quelle: PHOTON 14.6.16
            www.abb.com
            www.abb.com/cawp/seitp202/5C93AA475C87E687C1257FCD003A9096.aspx
          • Indien hat eine netzgekoppelte Photovoltaikleistung von mehr als 6.762 Megawatt installiert. Allein im Fiskaljahr 2015/2016, das am 31. März dieses Jahres endete, kamen 3.018 Megawatt neu hinzu. Dies geht aus den aktuellen Zahlen des indischen Ministeriums für neue und erneuerbare Energien MNRE hervor. Demnach sind im indischen Bundesstaat Rajasthan 1.269 Megawatt installiert, in Tamil Nadu 1.061 Megawatt, Gujarat sind es 1.119 Megawatt, in Madhya Pradesh 776 Megawatt, Andhra Pradesh verfügt über 572 Megawatt, Telangana hat 527 Megawatt, Punjab 405 Megawatt, Maharashtra 385 Megawatt, Karnataka 145 Megawatt und Uttar Pradesh 143 Megawatt.
            Im Jahr 2014 betrug der Zubau lediglich 883 Megawatt, in den Jahren 2013 und 2012 waren es 1.004 Megawatt und 986 Megawatt. Ziel der indischen Regierung ist eine installierte Photovoltaikleistung von 100 Gigawatt im Jahr 2022.  Quelle: PHOTON 2.5.16 
            mnre.gov.in
            mnre.gov.in/file-manager/UserFiles/gcrtcommissioned-310316.pdf
          • Gigantische Projekt-Pipeline: Das indische Ministerium für neue und erneuerbare Energien (MNRE) hat einen Bericht mit Details zu den von der Regierung proklamierten 25 »Ultra Mega Solar Power«-Projekten veröffentlicht, die quer durchs ganze Land innerhalb der nächsten fünf Jahre aufgebaut werden sollen. Den Angaben zufolge hätten die bislang veranschlagten Projekte eine Leistung von jeweils mehr als 500 Megawatt, insgesamt liege man derzeit bei mehr 22,1 Gigawatt. Das größte Photovoltaikkraftwerk hat eine Leistung von 7,5 Gigawatt und werde im Bundesstaat Jammu und Kashmir entwickelt, gefolgt von 2,5 Gigawatt in Andhra Pradesh sowie Rajasthan mit drei Einzelanlagen mit jeweils einem Gigawatt sowie einem weiteren mit 700 Megawatt. In den Staaten Madhya Pradesh und Punjab würden zwei Großanlagen gebaut mit jeweils 750 Megawatt (MW) beziehungsweise einem Gigawatt (GW). In weiteren Staaten würden Einzelanlagen mit folgenden Größen installiert: Odisha (1 GW), Telangana (1 GW), Karnataka (1 GW), Gujarat (750 MW), Uttar Pradesh (600 MW) sowie Tamil Nadu (500 MW). Quelle: PHOTON 1.12.14  http://www.mnre.gov.in
            http://pib.nic.in/newsite/pmreleases.aspx?mincode=28
          • Indien wird vorerst keine Anti-Dumping-Zölle auf aus den USA, China, Taiwan und Malaysia importierten Solarzellen erheben. Dies berichten verschiedene Medien, darunter das »Wall Street Journal«. Das indische Finanzministerium hat eine bis zum 22. August laufende Frist zur Stellungnahme verstreichen lassen und damit eine Empfehlung der Anti-Dumping-Behörde (Directorate General of Anti-Dumping and Allied Duties) zur Einführung solcher Zölle ins Leere laufen lassen. Zuvor hatte Energieminister Piyush Goyal das Finanz- und das Handelsministerium gebeten, ihren Beschluss zur Verhängung von Strafzöllen zu überdenken. Ebenso wie Transportminister Nitin Gadkari betrachtet Goyal die Zölle als Gefährdung des indischen »National Solar Mission«-Programms. Das Handelsministerium hatte Zölle zwischen 0,11 Dollar und 0,81 Dollar (0,08 Euro bis 0,59 Euro) pro Watt Leistung angekündigt. In der vergangenen Woche hatte Energieminister Goyal bei einem Treffen mit Vertretern der indischen Solarindustrie dazu aufgerufen, derzeit stillgelegte Produktionskapazitäten im Land wieder in Betrieb zu nehmen und weitere aufzubauen. Unter den von der Regierung neu geschaffenen Marktbedingungen werde die indische Solarindustrie in der Lage sein, ihre Produkte auch auf dem Exportmarkt zu verkaufen. Laut einer Ende Juni veröffentlichten Regierungsstudie besteht in Indien zwar eine Produktionskapazität von rund 1,4 Gigawatt für Solarzellen und 2,7 Gigawatt für Module, aber nur 0,3 beziehungsweise 1,3 Gigawatt hiervon seien aktuell in Betrieb. Quelle:PHOTON 27.8.14  http://www.wsj.com
            http://online.wsj.com/articles/india-drops-plan-to-impose-antidumping-
            tariffs-on-solar-cells-1408979660
             

           Italien
          • Im Jahr 2015 deckte der Ertrag aus Photovoltaikanlagen 7,82 Prozent des gesamten Strombedarfs in Italien, ein Plus von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt ist die Stromnachfrage gegenüber 2014 um 1,5 Prozent gestiegen. Dies geht aus der jüngsten Statistik des Übertragungsnetzbetreibers Terna Spa hervor. Im Dezember war Sonne nach Wasserkraft und vor Windkraft die zweitgrößte erneuerbare Energiequelle Italiens und deckte 3,48 Prozent des Bedarfs in dem Monat. In dem Land sind (mit Stand Oktober 2015) mehr als 18,8 Gigawatt Solarleistung installiert. Nach einer vorläufigen Statistik des Verbandes für erneuerbare Energien Anie Rinnovabili kamen in den ersten zehn Monaten des letzten Jahres 224 Megawatt neu hinzu. Quelle: PHOTON 22.1.16
            www.terna.it
            download.terna.it/terna/0000/0695/11.PDF

            Italien habe 2014 nach Angaben der in Mailand ansässigen Beratungsgesellschaft »Elemens« etwa 1,38 Gigawatt Photovoltaikleistung ohne Einspeisevergütung installiert. Der Bericht bezieht sich allerdings nicht auf offizielle Statistiken und Quellen, sondern legt den Zuwachs bei der Stromproduktion auf Basis der Statistiken des italienischen Stromversorgers und Netzbetreibers Terna SpA zugrunde. Demnach sei die Solarstromproduktion von 21.228 Gigawattstunden im Jahr 2013 auf 23.229 Gigawattstunden 2014 gewachsen. Dieser Anstieg, kombiniert mit Wetterdaten der letzten beiden Jahre, lasse den Schluss zu, dass in Italien Ende 2014 eine Solarstromleistung von etwa 19,11 Gigawatt installiert gewesen sei, heißt es in einer Mitteilung von Elemens. Demnach habe das Land im vergangenen Jahr 1,38 Gigawatt Leistung neu installiert. Im Jahr 2013 seien es etwa zwei Gigawatt gewesen. Nach Angaben von Terna verfügte Italien Ende 2013 über 579.524 netzgekoppelte Photovoltaikanlagen mit einer installierten Leistung von 18,42 Gigawatt. Ende 2012 seien es 16,41 Gigawatt gewesen. Unter dem fünften Förderprogramm »Conto Energia« zählte Italiens Energieagentur GSE 550.074 geförderte Anlagen mit einer installierten Leistung von 17,62 Gigawatt. 
            Quelle: PHOTON 4.2.15

            http://www.elemens.it
            http://www.lmns.it/newsletters/newsletter-8/

            Die in Italien an das Netz angeschlossenen Photovoltaikanlagen haben im März 2014 acht Prozent des monatlichen nationalen Stromverbrauchs geliefert. Das geht aus den monatlichen Daten des italienischen Hochspannungsnetzbetreibers Terna SpA hervor. Demnach produzierten die italienischen Solaranlagen im vergangenen Monat 2.097 Gigawattstunden – der Gesamtverbrauch lag bei 26.227 Gigawattstunden. Im Februar hatten die italienischen Solaranlagen 4,77 Prozent des Gesamtverbrauchs gedeckt, im März 2013 waren es 5,58 Prozent. In den zwölf Monaten von April 2013 bis März 2014 lag der Photovoltaikanteil am nationale Stromverbrauch mit 22.594 Gigawattstunden bei 7,22 Prozent. Insgesamt haben die »neuen« erneuerbaren Energien 13,55 Prozent des Stromverbrauchs gedeckt; addiert man die Erträge der Wasserkraft, sind es sogar 31,38 Prozent, während der jährliche Anteil der thermoelektrischen Anlagen auf 55,57 Prozent gesunken ist. Letztere trugen im Monat März sogar nur noch mit knapp über 50 Prozent zum Gesamtstromverbrauch bei; der Rest sind Importe. Quelle: PHOTON 8.4.14
            http://www.terna.it
            http://www.terna.it/LinkClick.aspx?fileticket=Dvp5FktA%2bv8%3d&tabid=3
            79&mid=3013

            http://www.photon.info/newsletter/document/85314.pdf


          Japan

          • Die in Japan geltenden Einspeisetarife für Solarstrom werden im kommenden Finanzjahr (das in Japan im April beginnt) in zwei Stufen um knapp 16 Prozent reduziert. Die Regierung nennt demnach die erheblichen Kostensenkungen für Betrieb und Wartung als Grund für die Kürzung. Für bereits bestätigte Projekte gelten somit bei Inbetriebnahme ab April statt derzeit 32 Yen (24,6 Cent) noch 29 Yen (22,3 Cent) und ab Juli voraussichtlich noch 27 Yen (20,8 Cent) je Kilowattstunde. Das aktuelle System von Einspeisetarifen begann im Juli 2012 mit Vergütungen von 42 Cent (32,3 Cent) über einen Betriebszeitraum von 20 Jahren; im April 2013 wurden die Sätze auf 37,8 Yen (29,1 Cent) gesenkt und im April 2014 auf das jetzige Niveau von 32 Yen. Somit sind die Tarife zwischen dem Start des Programms, das einen enormen Solarboom in Japan auslöste, und dem kommenden Juli um 35,7 Prozent gesunken. Die aktuellen Tarife für andere erneuerbare Energien (Wind, Biomasse, Geothermie und kleine Wasserkraft) bleiben voraussichtlich auf ihrem jetzigen Stand. Quelle: PHOTON 24.3.15 http://www.bloomberg.comhttp://www.bloomberg.com/news/articles/2015-03-19/japan-approves-16-so
            lar-tariff-cut-on-falling-costs-from-july
          • Der japanische Photovoltaik-Markt erreichte zum Ende des Finanzjahrs 2013 einen Höhepunkt: Im März 2014 wurden Solarstromanlagen mit insgesamt 853 Megawatt (MW) installiert. Davon entfielen 170 MW auf Privatanlagen, berichtet das japanische Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie (METI). So hoch war der monatliche Photovoltaik-Zubau in Japan noch nie. Damit kommt das Land auf einen Jahreszubau von 7,04 Gigawatt (GW) - Quelle solarserver.de 20.6.14.
          • Das METI liefert neue Statistiken über den Zubau von Photovoltaikanlagen in Japan. Aus den Daten der unterschiedlichen und unregelmäßig erscheinenden Berichte ergibt sich nach Berechnungen von PHOTON zum 31. Dezember 2013 eine kumulierte Photovoltaikleistung von rund 12,45 Gigawatt. Damit hat Japan im vergangenen Jahr seine Solarleistung mit einem Jahreszubau von 6,03 Gigawatt im Vergleich zur kumulierten Leistung von 6,42 Gigawatt Ende 2012 fast verdoppelt. Vor der Einführung der Einspeisevergütung im Juli 2012 lag die kumulierte Leistung aller im Land installierten Solaranlagen bei 5,6 Gigawatt. Für den Zeitraum vom 1. April 2013 bis zum 31. Dezember 2013 setzt das Ministerium einen Zubau von 5,17 Gigawatt fest (mehr als 0,9 Gigawatt auf Hausdächern sowie über 4,12 Gigawatt in Solarparks). © PHOTON 26.3.14


          Jordanien
          • Das Königreich Jordanien hat ein System zur Einspeisevergütung für Strom aus erneuerbaren Energiequellen eingeführt. Dies umfasst auch Photovoltaik und solarthermische Kraftwerke (CSP). Die Vergütung für Strom aus Photovoltaik-Anlagen beträgt 0,163 US-Dollar (0,126 Euro) pro eingespeister Kilowattstunde (kWh), für solarthermische Kraftwerke werden 0,183 USD (0,141 Euro) pro kWh gezahlt (solarserver.com - 13.12.12).

           

          Kamerun
          • Der Minister für Wasser und Energie von Kamerun, Basile Atangana Kouna, hat eine Vereinbarung mit dem südafrikanischen Unternehmen GSC Energy Ltd. über die Durchführung einer Machbarkeitsstudie für ein 500-Megawatt-Photovoltaikkraftwerk unterzeichnet. Einem Bericht der Tageszeitung »Cameroon Tribune« zufolge soll das Projekt in der Region Adamaoua, im Norden des Landes, errichtet werden. Der Baustart könnte demnach innerhalb von 18 Monaten erfolgen. Das Investitionsvolumen ist mit 2,2 Milliarden Dollar (1,63 Milliarden Euro) angegeben; das entspricht 3.260 Euro je Kilowatt Leistung. Dies ist bereits das zweite 500-Megawatt-Projekt, dass die Regierung von Kamerun plant. Quelle: PHOTON 20.11.13 - http://www.minee.cm http://www.cameroon-info.net/stories/0,54501,@,cameroun-un-autre-proje
            t-d-energie-solaire-en-vue.html

             


          Kazakhstan




          Kroatien


          Malaysia

          Niederlande
          • Die Niederlande haben im Jahr 2015 mit 437 Megawatt soviel Photovoltaikleistung wie nie zuvor in einem Jahr neu installiert. Im Jahr 2014 waren es 302 Megawatt, 2013 und 2012 gingen 377 beziehungsweise 222 Megawatt ans Netz. Dies geht aus der jüngsten Statistik der niederländischen Statistikbehörde CBS (Centraal Bureau voor de Statistiek) hervor. Insgesamt verzeichnete das Land zum 31. Dezember 2015 kumuliert 1.485 Megawatt Solarstromleistung. Im April dieses Jahre publizierte das Ministerium für Infrastruktur und Umwelt als aktuellen Stand eine installierte Leistung 1.525 Megawatt.  Quelle: PHOTON 23.5.16 www.cbs.nl
            statline.cbs.nl/statweb/publication/?dm=slnl&pa=82610ned
          • Der Photovoltaik-Markt 2013 in den Niederlanden hat sich auf mindestens 301 Megawatt(MW) verdoppelt. Zusammen mit den bereits bestehenden Photovoltaik-Anlagen mit geschätzten 365 MW Nennleistung käme das Land zum Jahresende 2013 auf eine installierte Gesamtleistung von mindestens 665 MW.  Die tatsächlichen Zahlen sind jedoch höher, da viele Solarstrom-Anlagen nicht registriert sind. Der niederländische Photovoltaik-Markt ist damit ungefähr so groß wie der schweizerische. Quelle: solarserver.de 27.2.14.
          • Der niederländische Verband der Energienetzbetreiber (Netbeheer Nederland) will kleine, privat betriebene Photovoltaikanlagen ab dem 1. Januar 2014 vom bislang geltenden, übertragungsbezogenen Verbrauchertarif (TAVT Tarif) befreien. Einer Mitteilung des Verbands zufolge sollen die Betreiber künftig lediglich die Anschlussgebühr zahlen. Die Maßnahme sei Teil des Plans der Regierung zum Ausbau erneuerbarer Energien. Der von der Regierung in Abstimmung mit Parteien, Gewerkschaften und Industrieverbänden erarbeitete Plan zielt darauf ab, bis 2023 rund 16 Prozent der Stromproduktion im Land durch erneuerbare Energien zu decken. Zudem sollen die zehn Kohlekraftwerke des Landes bis 2017 geschlossen werden, heißt es weiter. Quelle: PHOTON 3.12.13


          Nigeria
          • Nigeria plant mit Unterstützung aus Deutschland den Bau eines 30-Megawatt-Solarkraftwerks im Bundesstaat Katsina im Norden Nigerias. Wie die Deutsche Botschaft in Nigeria mitteilte, ist das Projekt Teil der Deutsch-Nigerianischen Energiepartnerschaft. Der Bau soll im kommenden Jahr beginnen. Laut dem Nachrichtenportal allAfrica.com werden daran überwiegend Firmen aus Deutschland beteiligt sein. Namen wurden keine genannt. Die Projektkosten würden auf etwa 55 Millionen Euro geschätzt. Die Deutsch-Nigerianische Energiepartnerschaft wurde im Jahr 2008 ins Leben gerufen (Deutsche Botschaft - 20.11.12)

           Österreich

          • Der Bundesverband Photovoltaic Austria (PVA) schätzt die im Jahr 2015 installierte Solarleistung in Österreich auf rund 160 Megawatt, womit in dem Land kumuliert rund 945,3 Megawatt installiert sind. Damit habe sich der Zubau »gegenüber dem Jahr 2014 gehalten«. Die Leistung pro Kopf beträgt den Angaben zufolge 18,9 Watt. »Österreich hat damit 2015 erstmals Deutschland überholt«, das auf 18,1 Watt kommt, so der Verband. Die Photovoltaikkosten seien in den letzten Jahren massiv gesunken. »Es braucht daher eine dringende Korrektur des derzeitigen Ökostromgesetzes«, fordert Hans Kronberger vom PVA. Während bei dessen Inkrafttreten im Jahr 2012 noch ein Fördertarif von bis zu 27,6 Cent pro Kilowattstunde zur Verfügung stand, komme man jetzt mit einer Investsumme von 375 Euro pro Kilowatt und einem Tarif von 8,24 Cent aus. »Während es sich vorher gelohnt hat, die gesamte produzierte Strommenge ins Netz einzuspeisen und den Strom zu einem niedrigeren Preis vom Energieversorger zurück zu kaufen, macht es jetzt mehr Sinn, möglichst viel Strom selbst zu verbrauchen«, so Kronberger. Da aber im aktuellen Ökostromgesetz die installierte Leistung bewertet werde und nicht der tatsächlich gelieferte Strom, gingen der österreichischen Photovoltaikwirtschaft zwei Millionen Euro pro Jahr verloren. »Somit kommen von dem mit acht Millionen Euro dotierten Fördertopf nur sechs Millionen tatsächlich dem Ausbau zugute.« Würde man das Fördersystem von einer Tarifförderung auf eine Investförderung umstellen und die auf 13 Jahre konzipierten Tarife vorziehen, »könnte ohne einen Cent an Mehrkosten in den nächsten sechs Jahren das jährliche Ausbauvolumen verdreifacht werden«, heißt es in einem Schreiben des Verbandes.  Quelle: PHOTON 6.6.16
            www.pvaustria.at
            www.ots.at/presseaussendung/OTS_20160602_OTS0125/photovoltaik-ausbaumenge-2015-gehalten-bild


          Pakistan

          • Die Strom-Regulierungsbehörde von Pakistan (NEPRA) hat eine Solarstrom-Einspeisevergütung eingeführt, die nach Regionen aufgeteilt ist und in den ersten zehn Betriebsjahren einer Photovoltaik-Anlage höher ausfällt. Im Norden des Landes wird Solarstrom zehn Jahre lang mit 22,0197 Pakistanischen Rupien pro Kilowattstunde vergütet (15,2 Eurocent), danach 15 Jahre lang mit 9,1325 PKR (6,3 Eurocent) je kWh. Im Süden gibt es zunächst 21,1138 Rupien (14,6 Eurocent) und dann 8,7568 Rupien (6 Eurocent) pro kWh (Quelle: solarserver de 27.1.14).

           

          Philippinen
          • Bis Ende Dezember 2015 verzeichnete das philippinische Energieministerium eine Photovoltaikleistung von kumuliert 144,4 Megawatt im Land. Davon wurden allein im vergangenen Jahr 120 Megawatt neu hinzugebaut. Zudem hat das Ministerium insgesamt 137 Anträge zur Installation von 4.018 Megawatt Solarstromleistung genehmigt, davon 98 Prozent netzgekoppelt. Weitere 59 Projekte für netzgekoppelte Solarstromanlagen mit zusammen 1.455 Megawatt seien in der Entscheidungsphase. Quelle: PHOTON 19.2.16  www.doe.gov.ph www.doe.gov.ph/summary-of-projects/2894-summary-of-projects-as-of-31-december-2015
          • Seit Sommer 2014 haben die Philippinen ein Erneuerbares Energien-Gesetz nach deutschem Vorbild. Es gibt 9,68 Pesos pro eingespeister Kilowattstunde, das sind 0,17 Cent. Und die Solarbranche boomt. Das asiatische Land mit seinen 7.100 Inseln ist bestens geeignet für die Nutzung von Solarenergie. Soeben wurde auch der größte Solarpark der Philippinen eingeweiht. In der 130.000 Einwohner zählenden Stadt San Carlos City versorgen nun 35 Millionen Kilowattstunden Solarstrom pro Jahr 50.000 Menschen mit erneuerbarem Strom aus der Sonne.
            Quelle: sonnenseite.com / klimaretter.info 28.10.14
          • Der philippinische Energieminister Carlos Jericho Petilla hat in einer Mitteilung erklärt, sein Haus schätze die Stromgestehungskosten von Aufdach-Photovoltaikanlagen (einschließlich Netz- und Vertriebskosten – mit umgerechnet knapp 16 Cent je Kilowattstunde deutlich günstiger ein als diejenigen von Kohlekraftwerken (21 Cent). Das Energieministerium werde den Ausbau erneuerbarer Energien weiter vorantreiben, um die Importabhängigkeit des Landes zu reduzieren, das rund 90 Prozent aller benötigten Brennstoffe aus dem Ausland bezieht. Die Philippinen haben im Juli 2013 ein Net-Metering-Verfahren zur Förderung von Photovoltaikanlagen bis 100 Kilowatt eingeführt, seit 2012 gibt es einen Einspeisetarif für große Erneuerbare-Energien-Anlagen. Dieser war für Photovoltaik zunächst bei 50 Megawatt insgesamt installierter Leistung gedeckelt, die Grenze wurde im vergangenen Mai auf 500 Megawatt angehoben. Gleichzeitig soll aber für alle bis März 2015 begonnenen Solarkraftwerksprojekte der Einspeisetarif von umgerechnet 17,1 Eurocent gewährt werden. Quelle: PHOTON 8.9.14  
            http://www.doe.gov.ph

            http://www.doe.gov.ph/news-events/events/announcements/2473-doe-sec-pe
            tilla-renewables-pave-the-way-to-energy-security-in-the-philippines


          Polen
          • Das polnische Parlament hat sich nach Angaben des Online-Portals »Polen heute« mit einer knappen Mehrheit für ein neues Einspeisegesetz für die Stromerzeugung aus regenerativen Energiequellen ausgesprochen. Damit würden insbesondere Betreiber kleiner Anlagen bis zehn Kilowatt Leistung bevorzugt. Durch diese Initiative soll den Angaben zufolge »der Anteil an regenerativen Energiequellen in der polnischen Stromerzeugung bis 2020 auf 15,5 Prozent steigen«. Insbesondere kleine Anbieter würden damit gefördert. Anlage bis drei Kilowatt bekommen laut »Polen heute« pro Kilowattstunde eingespeisten Stroms 0,75 Zloty (0,18 Euro), ab drei Kilowatt bis zehn Kilowatt gebe es zwischen 0,40 und 0,70 Zloty (0,1 bis 0,17 Euro). Die geförderten Anlagen profitierten »bis 2035 fünfzehn Jahre lang von den festen Tarifen«. Derzeit mache Kohle fast 90 Prozent der polnischen Stromerzeugung aus. © PHOTON 8.4.15 
            http://polen-heute.de

            http://polen-heute.de/ab-2016-feste-einspeisetarifen-fuer-regenerative
            n-energiequellen-14364/


          Portugal
          • In Portugal waren Ende 2015 kumuliert 455 Megawatt Photovoltaikleistung registriert. Davon stammen 72,5 Megawatt von Kleinanlagen bis 3,68 Kilowatt und 100,9 Megawatt von Anlagen bis 250 Kilowatt. Im vergangenen Jahr kamen lediglich 37 Megawatt neu hinzu (2014: 115 Megawatt). Die Erzeugungsleistung aus erneuerbaren Quellen betrug 2015 insgesamt 12,25 Gigawatt, davon sind 5,01 Gigawatt als Windkraftanlagen und 6,02 Gigawatt als Wasserkraftwerke installiert. Quelle: PHOTON 4.3.16. 
            www.dgeg.pt


          Russland
          • Die russische Regierung fördert erstmals Ökostromprojekte. Einer Meldung der Nachrichtenagentur »Bloomberg« zufolge sollen in den bereits für die Förderung ausgewählten 39 Projekten 399 Megawatt an Solarstromleistung enthalten sein. Insgesamt werden Ökostromprojekte mit einer Gesamtkapazität von 504 Megawatt gefördert. Dem Bericht zufolge sollen die Projekte »Kapazitätszahlungen« für 15 Jahre erhalten. Im Gegenzug sind die Anlagenbetreiber verpflichtet, Strom zu den Verbrauchspitzen zu liefern. Das Land verfolgt extrem bescheidene Ausbauziele, der Anteil erneuerbarer Energien soll von derzeit 0,8 Prozent auf lediglich 2,5 Prozent bis 2020 steigen (Quelle: PHOTON 26.9.13)


           Rumänien
          • Rumänien verfügte den jüngsten Statistiken des nationalen Netzbetreibers Transelectrica zufolge Ende September über eine installierte Photovoltaikleistung von 1.288 Megawatt. In den ersten neun Monaten dieses Jahres wurden 63 Megawatt neu hinzugebaut. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es 214 Megawatt, zum Jahresende 2014 zählte man 1.225 Megawatt Solarstromleistung. Insgesamt ist in Rumänien eine Erzeugungsleistung auf Basis erneuerbarer Energien von 4.369 Megawatt installiert. Der Zuwachs in den vergangenen zwölf Monaten lag bei 2,4 Prozent. Quelle: PHOTON 19.11.15
            www.transelectrica.ro
            transelectrica.ro/documents/10179/2750368/Raport_T3_2015.pdf/9bcda052-da90-477d-93cf-31ee002e346c


          Saudi Arabien
          • Innerhalb der nächsten 20 Jahre will Saudi-Arabien mehrere Milliarden Dollar investieren, um mehr als 50 Gigawatt an Solarleistung zu installieren. Bis 2032 will das Land rund 30 Prozent seines Energiebedarfs mit Solarenergie decken. Dabei will das National Renewable Energy Laboratory (NREL) des US-amerikanischen Department of Energy Saudi-Arabien bei seinen Ausbauplänen für Solarenergie helfen. Die US-Behörde soll demnach einheimische Ingenieure ausbilden, um leistungsoptimierte Solaranlagen zu konzipieren. Zudem soll das NREL bei der Installation von mehr als 50 Überwachungsstationen im Land helfen, mit denen die Sonneneinstrahlung gemessen und somit die besten Standorte festgelegt werden können. (Quelle 16.5.13: PHOTON) 

           

          Schweden
          • Sogar Schweden fördert: Das schwedische Ministerium für Betriebe, Energie und Kommunikation will innerhalb der nächsten zwei Jahre mit 150 Millionen Schwedischen Kronen (16 Millionen Euro) den Ausbau von kleinen dezentralen Aufdachphotovoltaikanlagen durch Investitionszuschüsse fördern. Zielgruppen sind private Hausbesitzer, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen. Schweden verfügte Ende Dezember 2014 nach Angaben der Energieagentur Energimyndigheten über eine installierte Solarstromleistung von 79,5 Megawatt. Davon sind 9,5 Megawatt Inselanlagen. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 36,2 Megawatt neu hinzugebaut, 2013 waren es 19 Megawatt und 2012 kamen 8,3 Megawatt hinzu. Quelle: PHOTON 20.4.15  
            http://www.energimyndigheten.se
            http://www.regeringen.se/sb/d/20123/a/257518


          Schweiz
          • 2 Prozent Stromanteil: Einer Einschätzung des Solarenergie-Fachverbandes Swissolar zufolge hat die hohe Sonneneinstrahlung im vergangenen Jahr (mit einem Plus von sieben Prozent gegenüber 2014) dazu beigetragen, dass rund zwei Prozent des Strombedarfs in der Schweiz mittels Photovoltaikanlagen gedeckt werden konnten. An einzelnen Sommertagen habe der Solarstromanteil am Gesamtverbrauch tagsüber bei fast 20 Prozent gelegen. Die installierte Leistung liege bei rund 1.350 Megawatt, davon kamen rund 300 Megawatt im Jahr 2015 neu hinzu, was in etwa dem Zubau des Vorjahres entspreche. Dies sei »im Hinblick auf die Energiewende ungenügend«. Der Verband fordert eine Verdoppelung des Zubaus. Allerdings fehle es für den Bau von großen Anlagen an Anreizen durch die Kostendeckende Einspeisevergütung (KEV), weil angesichts knapper Mittel nur kleine Jahreskontingente frei gegeben werden können. Die Warteliste summiert sich derzeit auf 35.000 Antragsteller. 2016 werde Solarstrom in der Schweiz nach der Wasserkraft zur zweitwichtigsten erneuerbaren Stromquelle. In spätestens 20 Jahren müsse der heutige Atomstrom-Anteil von 40 Prozent ersetzt werden. Solarstrom könne »mindestens zwei Drittel davon liefern«. Die dafür benötigte Leistung liege bei 16.000 Megawatt. Somit müssten jährlich 800 Megawatt installiert werden, also mehr als doppelt so viel wie heute. Die dazu benötigten Flächen (jährlich rund 5,5 Millionen Quadratmeter) stünden hinreichend auf Dächern und an Fassaden insbesondere bei Neubauten und Sanierungen zur Verfügung. Quelle: PHOTON 13.1.16 www.swissolar.ch
            www.swissolar.ch/fileadmin/user_upload/Medien/160112_MM_PV-Markt15.pdf
          • Nach Zahlen des Schweizer Photovoltaik-Verbandes Swissolar wurden 2013 in der Schweiz Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von rund 300 Megawatt neu installiert. Damit habe sich die insgesamt installierte Leistung auf 730 Megawatt erhöht, und der Solarstromanteil liege bei rund einem Prozent des Schweizer Landesverbrauchs. Siwssolar zufolge verläuft der Ausbau damit deutlich schneller als vom Bundesrat angenommen: Im September hatte dieser seine Energiestrategie für 2020 mit einem Solarstromanteil von zwei Prozent präsentiert – ein Wert, der aus Sicht von Swissolar bereits 2016 erreicht sein wird. Der Verband hält ein Ziel von fünf Prozent für angemessen, wenn die Energiewende Wirklichkeit werden soll. Quelle: pv magazine 5.2.14

          Spanien

          • Nach Angaben des spanischen Netzbetreibers Red Eléctrica de España hatte Photovoltaik im Jahr 2014 einen Anteil von 3,1 Prozent an der Stromversorgung des Landes. Damit blieb der Solarstromanteil gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die insgesamt in Spanien installierte Photovoltaikleistung beträgt 4,67 Gigawatt, hiervon wurden allerdings lediglich sieben Megawatt im vergangenen Jahr neu installiert. 2,0 Prozent des 2014 in Spanien verbrauchten Stroms kamen aus solarthermischen Kraftwerken. Insgesamt hatten erneuerbare Energien einen Anteil von 42,8 Prozent an der Stromversorgung. Quelle: PHOTON 7.1.15
            http://www.ree.es

            http://www.ree.es/es/sala-de-prensa/notas-de-prensa/2014/12/la-demanda
            -de-energia-electrica-desciende-un-26-en-diciembre
          • Der einst boomende spanische Photovoltaikmarkt ist praktisch komplett am Boden. Laut Statistik des spanischen Netzbetreibers Red Eléctrica de España waren in Spanien Ende November Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 4,672 Gigawatt am Netz. Davon sind 4,42 Gigawatt auf dem Festland installiert, die Balearen verfügten Ende September über eine Photovoltaikleistung von 78 Megawatt und auf den Kanaren waren es 166 Megawatt. In den ersten elf Monaten dieses Jahres wurden in Spanien insgesamt nur sieben Megawatt an Photovoltaikanlagen neu installiert. 2013 waren es 103 Megawatt. Quelle: PHOTON 18.12.14
            http://www.ree.es

            http://www.ree.es/sites/default/files/11_PUBLICACIONES/Documentos/Seri
            esEstadisticas/noviembre_2014/2_potencia_instalada_nov14.xlsx
          • Die Regierung hat die rückwirkende Kürzung der Einspeisevergütungen für Solarstrom bestätigt. Die Höhe der Einspeisetarife für alle Solaranlagen, die im Zeitraum von 2009 bis 2011 ans Netz angeschlossen wurden, soll künftig an die Inflation und den Lebenshaltungskostenindex gekoppelt werden. Die neuen Tarife sind ab dem 01. Januar 2013 wirksam und sehen Kürzungen vor, die bei quartalsweise Staffelung je nach Inbetriebnahmedatum der Anlagen vorgenommen werden. Quelle: Boletín Oficial del Estado - 19.2.13 - http://www.boe.es

           Taiwan
          • Das taiwanesische Wirtschaftsministerium hat neue Einspeisetarife für Photovoltaik-Anlagen veröffentlicht. Um die Nachfrage in bestimmten Regionen zu steigern, ist die Vergütung für Solarstrom aus neuen Anlagen im Norden des Landes und im Bezirk Miaoli um 12,5 Prozent erhöht worden. Für die anderen Regionen ist ein Anstieg der Tarife um 5,6 Prozent geplant. Insgesamt 500 Megawatt sollen im kommenden Jahr zugebaut werden. Bis 2030 will Taiwan eine installierte Photovoltaik-Leistung von 8,7 Gigawatt erreichen (Quelle: pv-magazine.de 23.12.15).
          • Die in Taiwan installierte Solarleistung hat den Zahlen der lokalen Energiebehörde (Bureau of Energy, BOE) zufolge Ende Januar 2013 mehr als 230 Megawatt erreicht. Im Januar wurden demnach acht Megawatt neue Solarleistung gemeldet. Im vergangenen Jahr waren insgesamt 104 Megawatt neu installiert worden. Dem BOE zufolge hat Taiwan zudem sein Ausbauziel für 2013 von 100 auf 130 Megawatt angehoben. Hierfür hat die Regierung nach eigenen Angaben die Genehmigungsverfahren für die Installation von Solaranlagen vereinfacht. Taiwans fördert Strom aus Dachanlagen mit Tarifen zwischen 6,33 bis 8,40 taiwanesischen Dollar (16 bis 22 Eurocents) pro Kilowattstunde, abhängig von der Anlagengröße. Freiflächenanlagen erhalten 5,98 taiwanesischen Dollar (15 Eurocents). In Taiwan sitzen mit Motech, Gintech und Neo Solar einige der größten Solarzellenhersteller der Welt. (Quelle vom 3.4.13): PHOTON, Taiwan Bureau of Energy)
          • Das Wirtschaftsministerium in Taiwan (MOEA) hat eine zehnprozentige Kürzung des Einspeisetarifs für 2013 angekündigt. In der zweiten Hälfte des Jahres ist ein weiterer Kürzungsschritt vorgesehen. Geplant ist demnach, den Tarif ab Januar für Systeme zwischen 10 und 100kW auf umgerechnet knapp 0,20 Euro abzusenken. In der zweiten Jahreshälfte soll der Tarif auf umgerechnet 0,19 Euro sinken. Quelle: Photon / Ministry of Economic Affairs (MOEA) 

          Thailand

          • Das thailändische Energieministerium hat einen Bericht »Thailand Alternative Energy Situation 2013« vorgelegt, in dem unter anderem die insgesamt im Land installierte Solarstromleistung mit 823,4 Megawatt angegeben wird. Dies entspricht einem Anteil von 21,7 Prozent an der insgesamt installierten Leistung aus erneuerbaren Energieträgern von 3,78 Gigawatt. Gut die Hälfte der Photovoltaikanlagen – 446,7 Megawatt – wurden demnach im vergangenen Jahr hinzu gebaut. 2012 wurden 298,0 Megawatt installiert, 2011 lediglich 30,1. Mit den in diesem Jahr neu hinzu gekommenen Anlagen – zu deren Gesamtleistung keine Zahlen vorgelegt wurden – dürfte Thailand inzwischen mutmaßlich die Marke von einem Gigawatt erreicht haben. Bis 2021 sollen in Thailand drei Gigawatt Solarstromleistung installiert sein. Quelle: PHOTON 25.8.14     http://www.energy.go.th
            http://www.dede.go.th/dede/images/stories/stat_dede/Thailand%20Alterna
            tive%20Energy%20Situation%202013.pdf

            http://www.photon.info/newsletter/document/87894.pdf

             


          Tschechien
          • Das tschechische Parlament erlässt ein Gesetz, das den Bau kleiner Solarstromanlagen erleichtert. Die Eigentümer brauchen ab 2016 weder eine Lizenz noch einen Gewerbeschein mehr. Weil der tschechische Photovoltaik-Markt nach dem Ende der Umlageförderung praktisch zum Erliegen gekommen ist,  vereinfacht eine frisch verabschiedete Novelle des Energiegesetzes die Errichtung von kleinen Solarstromanlagen mit einer Kapazität bis zu 10 Kilowatt. Grosse Energieunternehmer warten nur noch darauf, ihre Komplettlösungen zur Installation und Wartung von Photovoltaikanlagen an Gewerbe, Privatkunden und öffentliche Einrichtungen zu bringen. Quelle: solarserver.de 14.7.15
          • Tschechien hat 2013 eine installierte Solarstromleistung von 2.132 Megawatt erreicht. Dies ergeben die neuesten Zahlen der Energieregulierungsbehörde ERU (Energetický regulacní úrad). Demnach wurden im 2013 rund 88 Megawatt zugebaut, das sind 24 Prozent weniger als die 2012 erreichten 116 Megawatt. Photovoltaikanlagen erzeugten laut ERU 2.070 Gigawattstunden Strom, das entspricht etwa 2,9 Prozent der gesamten Stromproduktion des Landes. © 6.3.14 PHOTON
            http://www.eru.czhttp://www.eru.cz/user_data/files/statistika_elektro/mesicni_zpravy/20
            13/prosinec/page50.htm

            http://www.photon.info/newsletter/document/84612.pdf


          Türkei
          • Einem Bericht der kanadischen Beratungsfirma Clearsky Advisors zufolge könnte die in der Türkei installierte Solarstromleistung bis 2017 die Marke von vier Gigawatt erreichen. Die türkische Strommarktregulierungsbehörde (EMRA) werde demnach ab Juni nächsten Jahres Ausschreibungen für Solarprojekte ab 1 Megawatt Leistung für eine Gesamtkapazität von rund 600 Megawatt entgegennehmen, die bis Ende 2013 zugeteilt werden sollen. Hauptantrieb für das Solarwachstum könnten nach Einschätzung von Clearsky jedoch Anlagen in einer Größenordnung bis 500 Kilowatt sein, da diese ohne Lizenz installiert werden können. Quelle: Clearsky Advisors / Photon 12.4.13http://www.clearskyadvisors.com
             

          Ukraine

          • Die zur staatlichen Einspeisevergütung angemeldete Solarleistung hat sich im vergangenen Jahr nahezu verdoppelt. Die Leistung der gemeldeten Anlagen stieg von 188,2 Megawatt Ende 2011 auf 371,6 Megawatt Ende 2012. Lediglich 2,5 Megawatt Solarleistung operierten Ende 2010 unter einer Regelung für Grünstrom-Zertifikate. Quelle: Ukrainische Energieregulierungskommission / Photon 4.4.13http://www.nerc.gov.ua
          • Das Parlament der Ukraine hat die zum Jahreswechsel geplante Reform der Erneuerbare-Energien-Förderung abgesegnet. Damit verbunden ist eine Kürzung der Einspeisetarife für Photovoltaikanlagen. Der „Green Tariff“ für Solarstrom soll ab 2013 um 27 Prozent geringer ausfallen. Darüber hinaus sieht die Reform vor, Firmen, die in der Ukraine Photovoltaikkomponenten produzieren, niedrigere Strompreise zu gewähren. Quellen: Verkhovna Rada Ukraine, Kommersant, Photon

           

          USA
          • Im ersten Quartal 2016 wurden in den USA 1.665 Megawatt (MW) Photovoltaikleistung im Kraftwerksmaßstab installiert. Damit errichtete die Solarindustrie 64 Prozent der gesamten neuen Kraftwerksleistung, mithin mehr als die Kohle-, Gas- und Kernkraftindustrie zusammen. Bereits im vergangenen Jahr überstieg die neu installierte Solarleistung (30 Prozent) die neu installierte Kraftwerksleistung konventioneller Energieträger (29 Prozent). Dies geht aus dem Quartalsbericht von GTM Research und der Solarindustrievereinigung SEIA (Solar Energy Industries Association ) hervor.  Den Angaben zufolge könnten in diesem Jahr Photovoltaikkraftwerke mit einer Leistung von insgesamt 14,5 Gigawatt errichtet werden, rund 94 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Dieses Wachstum festige die Rolle der Solarenergie im Energiemix der amerikanischen Stromversorgung, so SEIA. Damit revidierten die beiden Organisationen allerdings ihre Prognose von März, als sie die Neuinstallationen für dieses Jahr auf eine Größenordnung von 16 Gigawatt einschätzten (wir berichteten). Eine Million installierte Photovoltaikanlagen leisteten in den USA jetzt kumuliert 27,5 Gigawatt. »Es hat 40 Jahre gedauert, diese Anlagenzahl zu erreichen«, so SEIA-Interimspräsident Tom Kimbis. »Jetzt erwarten wir, dass die Zwei-Millionen-Marke innerhalb der nächsten beiden Jahre erreicht wird.« Quelle: PHOTON 10.6.16 www.seia.org
            www.seia.org/research-resources/solar-market-insight-report-2016-q2
          • 2016 wurden in den USA Stromspeicher in einer Größenordnung von rund 221 Megawatt installiert, ein Plus von 243 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Davon stammen knapp 112 Megawatt allein aus dem vierten Quartal, mehr als in den beiden Jahren 2013 und 2014 zusammen. Zu diesem Ergebnis kommt der »Energy Storage Monitor« der gemeinsam von dem amerikanischen Analystenhauses GTM Research und der US-Industrievereinigung Energy Storage Association erstellt wurde. Bis zum Jahr 2020 könnte der Speichermarkt den Prognosen zufolge ein Volumen von 1,7 Gigawatt erreichen. Die Kosten würden 2017 beim Einsatz in Großkraftwerken um rund 29 Prozent niedriger liegen als noch 2015. Quelle:  PHOTON  4.3.16   
            www.gtmresearch.com
            www.greentechmedia.com/articles/read/us-energy-storage-market-grew-243-in-2015-largest-year-on-record
          • Nach einer neuen Studie von Bloomberg New Energy Finance (BNEF) und dem Business Council for Sustainable Energy hat die kumulierte installierte Solarleistung in den USA 28 Gigawatt überschritten. Im Jahr 2015 kamen 7,3 Gigawatt Photovoltaik hinzu, im Jahr 2015 wurden insgesamt 16 Gigawatt erneuerbare Energien zugebaut. Damit konnten die fossilen Energien im zweiten Jahr in Folge übertroffen werden. Lesen Sie den vollständigen englischen Artikel vom 5.2.16:  www.pv-magazine.com
          USA - Bundesstaat New York
          • Der Bundesstaat New York will seinen Energiesektor umbauen. Eine Milliarde US-Dollar (722 Millionen Euro) sollen bis 2023 in den Ausbau der Solarenergie fließen. Der Ausschuss für öffentliche Dienste, die Public Service Commission, hat einen Anreizplan ausgearbeitet, der den Bundesstaat in sogenannte Megawatt-Blöcke einteilt, für die unterschiedliche Solar- und Förderquoten vorgesehen sind. Die Sonneninitiative der New Yorker soll Firmen aus der ganzen Welt anlocken, damit sie an der Ostküste in Solarkraft investieren. Auch die Energienutzung will der Bundesstaat künftig regulieren. Quelle: klimaretter.info 30.4.14

          Vietnam
          • Die vietnamesische Thien Tan Group hat mit dem Bau eines 19,5 Megawatt leistenden Photovoltaikkraftwerks in der Provinz Quang Ngai begonnen. Nach Angaben des lokalen Nachrichtenportals »thanhniennews« soll die Anlage bis Juli 2016 fertiggestellt sein. Die Kosten werden mit 826 Milliarden Vietnamesischen Dong (32 Millionen Euro) beziffert. Zudem plane das Unternehmen den Angaben zufolge zwei weitere Kraftwerke in der Provinz Ninh Thuan. Erst im März wurde bekannte, dass die russische Arman Holding in Kooperation mit dem Versorger Vietnam Electricity in der Provinz Quang Nam den Bau eines 140 Millionen Dollar teuren 100-Megawatt-Kraftwerks plant. Das Land will den Anteil erneuerbarer Energien am Strommix von 3,5 Prozent im Jahr 2010 auf 4,5 Prozent im Jahr 2020 anheben sowie auf sechs Prozent im Jahr 2030. Den Plänen zufolge sollen noch in diesem Jahr 98,6 Prozent aller Haushalte Zugang zu Elektrizität erhalten. Quelle: PHOTON 2.9.15
            www.thanhniennews.com
            www.thanhniennews.com/business/work-starts-on-vietnams-first-solar-power-plant-50769.html 

            Die Spire Corporation (Bedford, Massachusetts, USA) berichtet, sie habe eine schlüsselfertige Photovoltaik-Modulproduktionslinie mit einer Kapazität von 20 Megawatt (MW) an eine staatliche Behörde geliefert. Die Installation habe bereits begonnen. Die Produktionslinie, die außerhalb von Hanoi aufgebaut wird, soll der Forschung und der Produktion von Multi- und monokristallinen Silizium-Modulen dienen. Für die Beschaffung, Installation und Infrastruktur sei das globale Handelsunternehmen AIC zuständig. Quelle: solarserver.de 3.3.15

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